freizeittriebe

All-In

Ein Kommentar

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Man sollte nicht sagen, dass man sich am Wochenende nichts Großes vornehmen soll. Ein „Guten Morgen Jan, Lust auf eine Drag-Racing-Show?“ Ähm..Bachelorarbeit…Autos…Bachelor…Autos…Ba…AUTOS! Ok ich habe keine andere Wahl, dass Blut kocht schon wieder. Nach der Ankunft, geht es mit einem gelben Schoolbus – schon alleine die Fahrt in einem dieser Busse war der Besuch wert (wie leicht ich doch zu beglücken bin). Auf dem Gelände ist es laut und es riecht nach qualmenden Reifen. Direkt nach dem Eingang haben ein paar Privatleute Tische mit Ersatzteilen aufgestellt oder bieten sogar das ein oder andere Auto zum Verkauf an. Und dann stehe ich kopfschüttelnd vor einem alten Ford Mustang und kann es nicht glauben, dass ich dieses schöne Pferd theoretisch für charmante 12.000,- Euro erwerben könnte. Theoretisch.

Danach geht es an die Strecke und ich atme den Geruch von Benzin und Reifen ein. Beeindruckend ist der Lauf eines Dragstars, der die 1/4 Meile innerhalb von 5 sek schafft. Den Rest überlasse ich den Bildern 😉

Nachdem ich anschließend leuchtende Augen bei Sarah durch das zerschnippeln einer Sim-Karte auf Nanogröße erzeugt habe – klingt grad etwas nerdig 🙂 – kaufe ich Becks und Captain Morgan für den Abend. Es steht das erste Cook-Out bei uns zu Hause an. Aus dem Auto ausgestiegen und die gekauften Sachen unter die Arme gepackt, steht Justin schon fachmännisch vor dem Gasgrill und lässt die Hamburgerpellets schmoren. Die Frage, ob ich den schon mal Bratwurst gegrillt habe, muss ich mir ein zweites Mal sagen lassen, um ihn dann anschließend auszulachen (Justin FYI: I am laughing about your question, if I have ever made Bratwurst). Die Hamburger und die Hotdogs schmecken wundervoll und der von Cassey gezauberte Dessert ist himmlisch. Ein Schichtkuchen aus Schokopudding, Schokoladenteig, Sahne und Reese’s Erdnussbutter Schokoladenkeksen. Puh…das haut einem um. Um 20 Uhr wird der Pokertisch für 9 Leute aufgestellt und jeder wirft seine 20 Dollar in die Kasse und ein Abend mit Alkohol, amerikanischen Humor und hitzigen Pokerrunden nimmt seinen Lauf. Ich muss mich einmal wieder mit weiteren 20 Dollar einkaufen und die Karten laufen jetzt ganz gut. Ich nehme Justin mit einem Flush einen großen Anteil seiner Chips ab und gehe in der letzten Runde mit einem zweier Paar ein zu hohes Risiko ein und verliere das letzte Head’s Up. Gute Nacht.

(Der Bericht schlummerte etwas länger auf meiner Festplatte, da ich dann doch noch die Woche was für meine Bachelorarbeit gemacht habe)

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Ein Kommentar zu “All-In

  1. Hi Jan,
    wir beneiden Dich, bis bald
    GLG TomUte

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