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Easter Weekend

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„Und Jan was machst du am Wochenende?“, fragt mich mein Betreuer Justin beiläufig während des Mittagessens. Meine Antwort sollte mir noch viele verdutze Gesichter bescheren: „Ein paar Praktikanten fahren nach Florida, aber ich wollte an meiner Bachelorarbeit schreiben.“ Ich erntete bei meinem Betreuer einen Blick der zum einen aussah, als wäre sein rechtes Ei abhanden gekommen und zum anderen fassungsloses Kopfschütteln. Ich glaube seine Welt bricht zusammen, denn er spricht aufgeregt auf mich ein. Er kann es nicht glaube, dass ich nicht nach Florida möchte, zumal jetzt gerade Springbreak in Amerika ist. Ich hadere aber dennoch, da ich in den letzten Tagen ein bisschen schludrig mit meiner Arbeit umgegangen bin und ich mir fest vorgenommen habe etwas weiter an meiner Thesis weiter zu schreiben. Justin nimmt die Herausforderung an und möchte mich unbedingt davon überreden nach Florida zu fahren. Während des Mittagessen verlieren weitere 5 Kollegen und im Tagesverlauf nochmal 2 Kollegen ihr rechtes Ei und können nicht verstehen, dass ich hier bleibe. Mh Ok, irgendwas muss die werten Kollegen bei den Worten Florida und Springbreak in Extase versetzen und ich überdenke meinen Vorsatz noch einmal stark.

Gut es ist aufgrund der Fotos kein großes Geheimnis, dass die Fotos kein Ergebnis meiner Recherchearbeit für meine Bachelorthesis ist (wenn es so wäre, würde ich mein Leben lang an meiner Thesis sitzen). Also heißt es nach 400 Meilen/650 km und gemütlichen 7 Stunden Autofahrt „Welcome to Panama City Beach“. Uns empfangen 6 gut gelaunte andere Praktikanten, die den Weg schon gestern auf sich genommen haben und drücken uns vieren erst einmal ein Getränk in die Hand und los geht die Party in unserem schicken Apartment.

Den Ostersamstag starte ich bei frühlingshaften 25 Grad mit einem Starbucks Kaffee und einem Frühstückburrito Oreo Keks, da die nette Dame am Strandkiosk mir einen tiefgefroren Burrito auf den Tresen gelegt hat und den mir tatsächlich so verkaufen wollte. Ich schlürfe den Kaffee runter und springe in das herrlich KALTE Wasser. Puh…5 Minuten halte ich es aus und mein Körper dankt es mir nach der gestrigen Nacht und kommt so langsam auf touren. Um 1 gehe ich mit den anderen auf Erkundungstour nach diesem Springbreak. Was ich jetzt erlebe, kann ich leider nicht hier niederschreiben, da ich den Blog sonst als +18 kennzeichnen müsste. Aber das mir bekannte Bild von betrunkenen Studenten, Mädels die alles tun um an die Beads (bunte Halsketten) zu kommen, Alkohol und lauter Musik wird bestätigt.

Der erste amerikanische Strandkontakt hat mir sehr gefallen und ich bin bestimmt nicht das letzte Mal in Florida gewesen. Vielleicht heißt es bald „Welcome to Miami“. Und an dieser Stelle vielen Dank an meine Fahrgemeinschaft, die die 400 Meilen wie 100 haben aussehen lassen. Wir hatten eine Menge Spaß.

(Die Bilder kommen diesmal nur aus meinem iPhone. Die Kamera habe ich Sandkorn-geschützt im Auto gelassen.)

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