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Nashvegas

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Das erste Wochenende nach einer arbeitsreichen ersten Woche steht bevor. Wir sind diesmal eine große Gruppe von Interns und machen uns auf eine zweistündige Reise Richtung Nashville. Nach 30 Minuten Fahrt springt die Uhr auf meinem iPhone eine Stunde zurück!???? Wir sind in einer neuen Zeitzone. Willkommen im Land der 4 Zeitzonen. In Nashville angekommen läd ein kleiner Park bei der griechisch aussehenden Partheon mit unglaublich vielen Eichhörnchen zu einer Pause ein. Der erste Höhepunkt des Tages war das Pulled Pork, Briskets and Ribs. Also eine Menge Fleisch. Vielleicht lag es daran, dass ich morgens nur einen Toast gefrühstückt hatte und mein Magen sich auf frisch im Smoker zubereitetes Fleisch freute, aber in Kombination mit süßer hnd scharfer Barbeque-Sauce war es defintiv ein Höhepunkt und das warten hat sich gelohnt.

Der zweite Höhepunkt ist ein Besuch der Eishockey-Mannschafft der Nashville Predators gegen die Blue Jackets aus Columbus. Das erste Drittel stellt alle bisherigen Spiele die ich gesehen habe in den Schatten. Die Preds machen bei ihrem unglaublich schnellen Powerplay das erste Tor. Das erste Gegentor wird unberechtigterweise gegeben und das Publikum tobt. Die Antwort sind 2 weitere Tore der Preds. Der Torsong „Hey you sucks“ erklingt und am Ende verlassen die Preds das Feld mit 5:2. Der Sieg wird von den Fans von den umliegenden Bars, in denen wirklich in jeder eine Liveband spielt, gefeiert und wir schließen uns dem Feiervolk an. Um 1 Uhr stelle ich den Tempomat auf 130 km/h und falle um 5 Uhr ins Bett.

Der Sonntag gilt eigentlich der Bachelorarbeit. Ja eigentlich! Chris und seine Familie sind zu Besuch und ich lerne Justins Mom kennen. Chris fragt: „Are you ready?“ Ready für was? Wir gehen nach draußen. Oh man er hat tatsächlich einen Freund angerufen und da steht sie auf dem Parkplatz. Eine Corvette 1997 Baujahr. Wow. Ich steige eine und schließe Bekanntschaft mit dem amerikanischen Vehicle und Lee. Lee hat einen unverständlichen Südstaatenakzent und lässt die Corvette losdriften und mich in den Sitz drücken. Der Typ ist verrückt, aber ich mag ihn. Auf der Rückkehr fragt er mich, ob ich fahren möchte und meine Augen fangen an zu leuchten. Ich fahre ein echtes amerikanisches Auto. Das ist nicht Grand Turismo auf der Playstation, das ist Real. Nach einer kleinen Eingewöhnung schaltet er die Traktionskontrolle aus und gibt mir zu verstehen, dass ich auf 35 mph abbremsen soll. „And now kick down!“ Ok dann wollen wir mal. Die Reifen drehen durch, das Auto bricht leicht aus, fängt sich und katapultiert uns nach vorne. Wow, ich meine WOW. Ich strahle bei diesen Worten immer noch.
Ich wünsche euch eine schöne Woche.

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